Dienstag, 31. März 2026

The Lost Crown - Wer die Nacht malt

Autor/in: Jennifer Benkau
Verlag: Ravensburger
Seitenzahl: 512
Erscheinungsdatum: 10.10.2022
Zeitraum: 27.03.2026 - 31.03.2026
Bewertung: 4.5 Sterne
Band der Reihe: 1/2

Inhalt:
Nachtschwarz ist der Wald, in dem die junge Schmiedin Kaya von Räubern entführt wird. Totenbleich ist der verwundete Anführer Mirulay, der Kayas Hilfe braucht. Blutrot ist ihre Angst, dass sie einem Mann in die Falle gegangen ist, der nicht nur mit ihren Gefühlen spielt, sondern auch ihr größtes Geheimnis für seine Zwecke nutzen wird. Denn Kaya beherrscht die Gabe, Magie zu malen. Mirulay verfügt jedoch über eine ganz andere Magie, die Kayas Sinne betört und die Macht hat, Königreiche zu stürzen.

Meine Meinung zum Buch (spoilerfrei):

Mit Lost Crown kehren wir erneut in die magische Welt von Jennifer Benkau zurück und tauchen ein in eine fantastische Geschichte zwischen Magie und dem Kampf, den Mirulay und seine Gefährten führen. Eine spannende Geschichte mit vielen Aspekten, die mich gut unterhalten konnte.

Die Welt von Kaya und Mirulay sind zwei verschiedene Länder, die einander nicht besonders gut ausstehen können. Durch einen feindlichen Angriff landet Kaya schliesslich bei den Rebellen und lernt ganz neue Dinge über ihr Nachbarland kennen, die sie bisher nicht wusste. Beide Länder sind in die Welt der Bände rund um A wish for us und co. eingegliedert, sodass man auch immer wieder Aspekte der anderen Bücher und Welten sah, ohne dass man noch wirklich viel davon wissen musste. Diese Kombination habe ich sehr genossen. Ich genoss aber auch den einnehmenden Schreibstil der Autorin, der das Lesen zu einer guten Unterhaltung gemacht hat.

Die Protagonisten mochte ich sehr gerne, allen voran Kaya, die sich stets mutig und aufrichtig gezeigt hat, obwohl sie viel Schlechtes entgegengesetzt bekommen hat. Auch in Gefangenschaft bei den Rebellen musste sie einiges erdulden hat verlor dennoch nicht ihre liebenswürdige Art und den Wunsch, anderen zu helfen. Mit Mirulay hatte ich da schon mehr Probleme. Seine wahnsinnig negative und verschlossene Art hat immer wieder andere Menschen verletzt und nicht unbedingt dafür gesorgt, dass er der sympathische Gegenpart zum Thronräuber darstellte. Es brauchte lange Zeit im Buch, bis er sich endlich öffnen konnte und besonders auch etwas netter gegenüber Kaya geworden ist. Auch jetzt noch habe ich so meine Probleme mit ihm und den Rebellen und bin gespannt darauf, wie sich das im zweiten Band noch entwickeln wird.

Das Buch konnte mich sehr gut packen, da ich von der Handlung absolut gebannt war und stets darauf hoffte, dass Mirulay endlich aus seiner selbstzerstörerischen Haltung hinauskam und akzeptierte, was Kaya für eine Bereicherung für seine Sache ist. Es ist auch einfach viel passiert und nie langweilig geworden. Man steckte mitten in der Geschichte und ich genoss die Unterhaltung, die das Buch bot.

Insgesamt war Lost Crown ein toller erster Band, der mich mit all seinen Facetten sehr gut unterhalten konnte. Auch wenn Mirulay teilweise wirklich nervig war, fand ich es doch spannend, unterhaltsam und freue mich sehr auf den zweiten Band. Ich vergebe diesem Buch deshalb tolle 4.5 Sterne.

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