Verlag: Lübbe
Seitenzahl: 528
Erscheinungsdatum: 02.02.2026
Zeitraum: 07.06.2026 - 30.06.2026
Bewertung: 2.5 Sterne
Band der Reihe: 1/4
Inhalt:
Als Kind wurde Kerrigan auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Ihr Vater ist ein Fae-Prinz, und ihre Mutter war menschlich. Ihr Leben lang hat Kerrigan mit der Verachtung umgehen müssen, die in einer Welt herrscht, in der die Fae regieren und Menschen und Halb-Fae wenig Rechte haben. Doch eines Tages bekommt sie die Chance, einen Platz in der Hohen Gesellschaft zu erhalten. Denn gegen alle Regeln und Gepflogenheiten soll sie am Drachenturnier teilnehmen. Es werden fünf Drachen bereit sein, sich zu binden. So viele wie seit einhundert Jahren nicht mehr. Die Konkurrenz ist erbarmungslos. Und besonders hart kämpft der Prinz des grausamen Hauses der Schatten, um die jahrhundertelange Verbannung seines Hauses zu rächen.
Meine Meinung zum Buch (spoilerfrei):
Leider musste ich dieses Buch nach ungefähr 2/3 der Geschichte abbrechen, da ich überhaupt nicht in die Geschichte gefunden habe. Ich verstand den Aufbau der Welt einfach nicht und hatte keinerlei Verbindung zu den Protagonisten, sodass es einfach nur anstrengend war, sich durch dieses Buch zu kämpfen. Aus diesem Grund war dies einfach nicht mein Buch, weshalb ich damit abgeschlossen habe.
Das Setting konnte mich grundsätzlich ziemlich neugierig machen. Ich freute mich sehr auf eine Fantasy-Drachen-Geschichte mit ihren eigenen Regeln und einer Protagonistin, die nicht so richtig ins System passt. Theoretisch klang dies also sehr vielversprechend. Doch leider überzeugte mich das Konzept in der Praxis so gar nicht. Das Hauptproblem dabei war schlicht und ergreifend einfach, dass mir die Regeln nicht klar wurden und ich unglaublich verwirrt war von der Gesellschaft, den Häusern, den Fähigkeiten und Namen und nie wusste, was ich wie wo einordnen kann. Es war so viel Ähnliches vorhanden, dass ich durcheinander gekommen bin und mich so zudem an der Geschichte genervt habe. Auch erzählerisch war mir das einfach zu schwach: Ich fand den Schreibstil wahnsinnig blumig und kompliziert, sodass einerseits wenig Handlung vonstatten ging und andererseits diese wichtigen Erklärungen untergingen, die ich wie gesagt auch einfach nicht verstanden habe. Es war dadurch so anstrengend zu lesen, dass es kein Vergnügen und viel mehr ein Kampf war und mich schliesslich dafür entschieden habe, das Buch auch vor dem Ende abzubrechen.
Über die Protagonisten kann ich leider gar nicht viel sagen, da ich so gar keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Sie blieben für mich ziemlich blass und haben mich so gar nicht interessiert. Kerrigan und der geheimnisvolle fremde Kämpfer hatten zwar eine gewisse Spannung, konnten mich damit aber schliesslich auch nicht davon überzeugen, die Geschichte weiterzuverfolgen.
Wie bereits erwähnt kämpfte ich mich aus diversen Gründen eher durch das Buch, als dass ich wirklich gut unterhalten wurde. Es war anstrengend zu lesen und ich rutschte so langsam in eine Leseflaute, weshalb ich handeln und dieses Buch abbrechen musste. Bestimmt trifft es andere Geschmäcker eher, mich konnte aber kein Aspekt der Geschichte so richtig abholen, weshalb es eine Enttäuschung für mich war.
Insgesamt war Royal Houses - Haus der Drachen einfach so gar nicht mein Buch. Ich fand den Einstieg bis weit in die Geschichte hinein nicht und störte mich besonders an den fehlenden Erklärungen der Welt und ihrer Regeln. Aus diesem Grund habe ich das Buch abgebrochen und vergebe nur 2.5 Sterne - bin aber überzeugt davon, dass dies einfach persönlicher Geschmack ist und andere Spass mit dem Buch haben werden.

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