Mittwoch, 22. Dezember 2021

Imperial - Wildest Dreams

Autor/in: Maddie Sage
Verlag: Vajona
Seitenzahl: 450
Erscheinungsdatum: 14.07.2021
Zeitraum: 04.12.2021 - 11.12.2021
Bewertung: 4 Sterne
Band der Reihe: 1/3

Inhalt:
Nach einer durchzechten Nacht reist Lauren gemeinsam mit ihrer feierwütigen Freundin Jane für ein Jahrespraktikum ins Schloss des Königs von Wittles Cay Island. Und das, obwohl ihr der Abschied von ihrer Familie alles andere als leichtfällt, denn diese ist ihr größter Halt, nachdem ihr Vater vor fast vier Jahren spurlos verschwunden ist. Am Hof sieht Lauren sich jedoch mit zahlreichen Problemen konfrontiert, allen voran mit Prinz Alexander, dessen Charme sie wider Willen in den Bann zieht. Dabei ist der Königssohn bereits der belvarischen Prinzessin versprochen worden, die vor nichts zurückschreckt, um ihren Anspruch auf Alexander und den Thron zu sichern. Dennoch kommen sich Lauren und der Prinz immer näher, ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie einander dadurch bringen. Bis plötzlich Laurens verschollener Vater auftaucht und sie feststellen muss, dass die Folgen seines Verschwindens weiter reichen, als sie je für möglich gehalten hätte.

Meine Meinung zum Buch (spoilerfrei):

Eine royale Geschichte, die definitiv viel Unterhaltungswert besass und mich total fesseln konnte. Ich bin ausserdem sehr gespannt auf den zweiten Band, weil viele Geheimnisse aufkamen, die noch nicht gelöst wurden. 

Das Setting der Geschichte war echt cool. Ich mochte das Prinzip dieser Königreiche auf den Inseln und besonders das von Wittles Cay Island super gerne. Auch konnte ich mir durch die bildlichen Beschreibungen die Umgebung total gut vorstellen. Dass Lauren durch das Programm zu einer Anstellung am Hof gekommen ist, hat eine tolle Grundlage für die Geschichte geschaffen. Gerade die unterschiedlichen Machtverhältnisse zwischen dem Prinzen und einer Angestellten hat das Buch mit ordentlich Spannung versorgt.

Lauren mochte ich als Protagonistin wirklich gerne. Besonders ihre herzliche Art und dass sie ihren Mitmenschen schnell verzeihen kann, hat sie auch immer wieder in falsche Situationen geraten lassen. Ihre beste Freundin konnte ich nämlich überhaupt nicht leiden. Die Einstellung, die sie vertrat und ihren ausschweifenden Lebensstil war so unsympathisch, dass sie mir herzlich egal war. Da Lauren aber auch in ihr nur das Beste gesehen hat, hat sie ihr immer wieder verziehen und doch noch an ihrer Freundschaft festgehalten. Ansonsten mochte ich Lauren aber auch im Umgang mit dem arroganten Prinzen, der sich gerne mal für was Besseres als sie gehalten hat. Sie konnte seine Anmachen kontern und hat sich nicht um den Fingern wickeln lassen.
Den Prinzen Alexander mochte ich alleine schon wegen des Faktes, dass er ein Prinz ist. Ich liebe royale Geschichten einfach, weil die männliche Hauptfigur meistens auch eine unglaubliche Tragik und Verantwortung trägt. Und auch wenn Alexander unglaublich arrogant und nervtötend war, hat man doch auch noch eine andere Seite von ihm gesehen. Diese war mir sehr sympathisch und ich freue mich darauf, noch mehr von ihm zu sehen. Das ist aber auch eher später zum Vorschein gekommen und am Anfang war sein Umgang gerade mit Lauren echt fragwürdig. Diese Einstellung war mir manchmal etwas zu viel des Guten und hat echt genervt.

An der Handlung mochte ich besonders die Einzigartigkeit. Es war nicht bloss "Prinz verliebt sich in Angestellte aber das ist natürlich verboten" sondern bekam durch ein zusätzliches Geheimnis noch mehr Tiefe und Spannung. Die Sache mit dem bekannten Fremden hat mich schockiert und immer wieder überrascht. Das war sehr überraschend und damit hätte ich echt nicht gerechnet. Insgesamt war das Buch einfach sehr spannend aufgebaut, sodass ich immer weiterlesen wollte und nicht gelangweilt war.

Imperial konnte nicht nur mit wunderschönen Cover sondern auch mit tollem Inhalt überzeugen. Manchmal hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den Protagonisten und ihren Entscheidungen, insbesondere mit denen von Alexander. Trotzdem konnte mich das Buch gut unterhalten, weshalb ich 4 Sterne vergebe.

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